Saisonhöhepunkt beim Rathenower Wassersportverein Segeln 1922 e.V.

 

Am vergangenen Wochenende lud der Rathenower Wassersportverein Segeln e.V. seine Mitglieder, befreundete Segler und Gäste zum traditionellen Sommerfest nach Semlin ein. Am Freitagabend trafen sich viele Boote zur gemeinsamen Lichterfahrt auf dem Hohennauner See und stimmten gemeinsam auf ein vielfältiges  Festwochenende ein. Gleich zwei Regatten, ein Sportfest und der Abschluss des Segeltrainingslagers des benachbarten Rathenower Segler-Clubs lockten zahlreiche Familien und Segelsportler auf das Semliner Vereinsgelände. Der Samstagvormittag stand wieder ganz im Zeichen des Sportfestes. Gut siebzig Teilnehmer fanden sich an den einzelnen Spielstationen ein und konnten mit viel Geschick und einer guter Portion Glück tolle Ergebnisse erzielen. Im Anschluss erläuterte Wettfahrtleiter Andreas Niemann alle wichtigen Punkte für die um vierzehn Uhr angesetzte Sommerregatta. Die Steuermannsbesprechung wurde besonders gut von den Kindern und Jugendlichen des Trainingslagers besucht, da die Wettfahrt auch gleichzeitig den Abschluss der gemeinsamen Segelwoche darstellte. Nach intensivem Segeltraining konnten sie nun die neu erworbenen Fähigkeiten ihren Trainern und Angehörigen vorführen. Das Teilnehmerfeld setzte sich aus Seglern der drei ortansässigen Vereine des Hohennauener Sees, des benachbarten Segelreviers Wusterhausen (WSW) und des Bautzener Segelclubs (BSC) zusammen. Insgesamt gingen 38 Boote an den Start, wobei insgesamt 17 Jugendboote und 21 Schiffe im Seniorenbereich teilnahmen. Die Klasse der Olympiajollen war mit sieben Booten am stärksten vertreten, gefolgt von den OK-Mini-Jollen und den Optimisten. In den einzelnen Bootsklassen kam es zu spannenden Positionskämpfen. Bei sehr leichtem sowie drehendem Wind aus nordwestlicher Richtung und heißen sommerlichen Temperaturen fieberten alle Segelsportler nach gut zwei Stunden dem vorverlegten Ziel vor der Rhinbrücke entgegen. Auf der anschließenden Siegerehrung wurden die erfolgreichsten Teilnehmer des Sportfestes und der Sommerregatta mit Preisen und Urkunden bedacht. Der Samstag klang gesellig beim Schuppenfest aus und schon am nächsten Morgen traf man eifrige Vorbereitungen für die zweite Segelveranstaltung. Diesmal wehte der Wind gleichmäßig mit ein bis zwei Windstärken aus östlicher Richtung und bot optimale Bedingungen für die zehn erwachsenen Segler, die bei der Opti-Oldie-Regatta vor Semlin im Kinderboot an den Start gingen. Zuvor hieß es jedoch für einige Teilnehmer, die Gewichtsmarke von 100 Kilogramm pro Boot zu erreichen und geschickt Ballast in der kleinen Kinderjolle unterzubringen. Da erst kurz vor Start das Los entschied, welche Optimisten-Jolle man segeln durfte, blieb es bis zum Schluss spannend. Auch hier traf wieder eine alte Seglerweisheit zu: stetiges Üben macht den Meister. Stephan Dunke und Tochter Jona überquerten als erstes Boot die Ziellinie. Vater und Tocher waren in den vergangenen Jahren immer mit dabei und ließen nun alle Kontrahenten hinter sich. Matthias Schmidt vom RWS belegte Platz zwei vor Gunnar Niemann vom RSC. In diesem Jahr sah man gleich drei Optimisten, in denen der hoffnungsvolle Nachwuchs als Ausgleichsgewicht mitsegelte. Falko Hinneburg mit Enkelkind Leo belegten Platz fünf und Cindy Hinneburg segelte mit Finja Heptner auf Rang sieben. Abschließend geht ein besonderer Dank an alle fleißigen Helfer und fairen Teilnehmer, die großartig zum Gelingen des Festwochenendes beigetragen haben. 

sh